Rechtsgebiete

Ich biete Ihnen juristische Unterstützung und vertrete Sie gerne außergerichtlich und gerichtlich bei sämtlichen Fragestellungen aus folgenden Bereichen:

Das Sozialrecht regelt Auseinandersetzungen zwischen den Versicherten und den Sozialleistungsträgern. Streitig sind oft Fragen des Leistungsbezugs gegenüber den Sozialversicherungsträgern, Kranken- und Pflegekassen, Rententrägern, der Agentur für Arbeit, den gesetzlichen Unfallkassen sowie den Versorgungsämtern. Ich unterstütze Sie gern bei folgenden sozialrechtlichen Problemen:

Pflegeversicherungsrecht
Schwerbehindertenrecht
Opferentschädigungsrecht
Versorgungsrecht
Unfallversicherungsrecht
Rentenversicherungsrecht
Krankenversicherungsrecht

Bei der Betreuung handelt es sich um die gesetzliche Vertretung von Menschen, die aufgrund von Krankheit oder Behinderung ihre Angelegenheiten vorübergehend beziehungsweise dauerhaft nicht selbst regeln können. Die Bestellung eines Betreuers hat grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Geschäftsfähigkeit des Betreuten. Die Aufgabenkreise eines Betreuers sind klar definiert und werden vom Betreuungsgericht festegellegt. Nach § 1902 BGB vertritt der Betreuer den Betreuten in diesen Aufgabenkreisen außergerichtlich und gerichtlich.

Führung von Betreuungen
Betreuerbestellung
Betreuerhaftung
Patientenverfügungen
Betreuungsverfügungen
Vorsorgevollmacht

Ein Vormund ist der gesetzliche Vertreter eines Minderjährigen, wenn ein elterliches Sorgerecht nicht besteht, z. B. weil die Eltern nicht mehr leben oder wenn den Eltern das Sorgerecht entzogen wurde. Die Vormundschaft umfasst den gesamten Verantwortungsbereich, den auch die elterliche Sorge umfasst, §§ 1773 ff. BGB.

Eine Vormundschaft wird durch das Familiengericht / Vormundschaftsgericht angeordnet und beaufsichtigt, § 1789 BGB.

In folgenden Fällen wird die Vormundschaft vom Vormundschaftsgericht von Amts wegen angeordnet:

wenn ein Minderjähriger nicht unter elterlicher Sorge steht (§ 1791c BGB)
wenn die Eltern zur Vertretung des Minderjährigen nicht berechtigt sind (§§ 1666, 1673, 1674 BGB)
wenn der Familienstand des Minderjährigen nicht zu ermitteln ist (Findelkind)
während der Adoption eines Minderjährigen (§ 1751 BGB)

Ein Verfahrensbeistand hat die Aufgabe, die Interessen eines Minderjährigen im gerichtlichen Verfahren zur Geltung zu bringen. Er wird daher auch als „Anwalt des Kindes“ bezeichnet. Er wird durch seine Bestellung als Beteiligter zum Verfahren beigezogen und wird in Kindschaftssachen tätig.

Das sind nach § 151 FamFG alle dem Familiengericht zugewiesenen Verfahren, die folgende Bereiche betreffen:

die elterliche Sorge
das Umgangsrecht
die Vormundschaft
eine Pflegschaft für einen Minderjährigen oder eine Leibesfrucht oder
die freiheitsentziehende Unterbringung eines Minderjährigen.

Außerdem wird der Verfahrensbeistand in Abstammungssachen nach § 169 FamFG und in Adoptionssachen nach § 186 FamFG tätig.

Jeder Betroffene im Betreuungs- und Unterbringungsverfahren muss die Möglichkeit haben, das Verfahren als handelndes Subjekt beeinflussen zu können. Das folgt aus dem Grundrecht des rechtlichen Gehörs nach Art. 103 Abs. 1 Grundgesetz. Wenn jedoch der Betroffene aus irgendeinem Grund dazu nicht mehr in der Lage ist (z. B. Krankheit, zunehmendes Alter etc.), dann bestellt das Gericht einen Verfahrenspfleger.

Der Verfahrenspfleger kommuniziert zwischen dem Betroffenen und dem Vormundschaftsgericht. Dabei hat er sowohl die Wünsche und Vorstellungen des Betroffenen als auch dessen objektive Interessen zu berücksichtigen. Im Verfahren vertritt er vorrangig die gesetzlichen Rechte des Betroffenen.

Haben Sie ein Anliegen aus einem anderen Rechtsgebiet und sind sich nicht sicher, ob meine Kanzlei die richtige für Ihr Anliegen ist, sprechen Sie mich an, ich helfe Ihnen gern weiter.